Hildburghausen wird Sie überraschen! Entdecken Sie die Geheimnisse und liebenswerten Eigenheiten unserer kleinen Stadt.
Der Markt von Hildburghausen
Nach einem Brand im Jahr 1779, der große Teile des Stadtkerns zerstörte, wurde viele Gebäude der Innenstadt nach einem einheitlichen Bauplan wieder errichtet. So entstanden die vielen Häuser im so genannten "Zopfstil", die heute das Bild des Marktes prägen.
Der Georgbrunnen
Der jüdische Großkaufmann Max Michaelis, dessen Familie eng mit Hildburghausen verbunden war, stiftete 1902 den Georgbrunnen auf dem Markt. Den Entwurf dazu lieferte der berühmte Münchener Bildhauer Adolf von Hildebrand. Bei der Einweihung war Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen, dem der Brunnen gewidmet ist, selbst anwesend.
Der Schlosspark mit Kanal
Um 1700 entstand die von einem künstlich angelegten Kanal umgebene Parkanlage zunächst nach französischem Vorbild, um etwa 1800 aber im Stil eines englischen Gartens umgestaltet. Heute lädt der Park zu einem gemütlichen Spaziergang ein.
Theresienfest
Was 1991 in einem Bierzelt für 500 Personen begann, hat sich inzwischen zum größten Volksfest Südthüringens entwickelt: das Theresienfest in Hildburghausen, das in den ersten Oktobertagen jährlich beinahe 100.000 Besucher anlockt und aus den Veranstaltungskalendern der Region nicht mehr weg zu denken ist.
In einem riesigen Festzelt und auf dem Festplatz geht´s mehrere Tage rund mit allem, was dazugehört: einem großen Rummel, dem traditionellen Michaelismarkt, Musik für alle Altersklassen, einem zünftigen Festumzug und einem farbenfrohen Feuerwerk zum Abschluss.
www.theresienfest.de
Das Theresienfest hat mit dem Münchner Oktoberfest einen gemeinsamen Ursprung: Der spätere König Ludwig I. von Bayern heiratete am 12. Oktober 1810 die Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen - seither findet das größte Volksfest der Welt auf der Theresienwiese in München statt. Und seit 1991 wird nun hier in Hildburghausen mit einem eigenen Fest, das keineswegs nur ein Abklatsch dessen ist, was in der Bayerischen Landeshauptstadt stattfindet, gefeiert. (Termine und genauer Plan über Touristinformation im Rathaus und im Internet:
Bikertreffen
Seit einigen Jahren bereits eröffnet die Biker-Union Deutschland ihre Saison in Hildburghausen. Auf dem ehemaligen Armee-Gelände "Lange Heide" (heute das Domizil des MC Werra-Tigers Hildburghausen) wird immer Ende April/Anfang Mai eine große Party gefeiert, bei der sich alles rund um Motorräder dreht - von Bikerspielen und guter Rockmusik bis hin zum traditionellen Gottesdienst auf dem Markt und der anschließenden großen Ausfahrt durch den Landkreis.
Der Bismarckturm auf dem Stadtberg
Vom Bismarckturm bietet sich ein toller Rundblick in die Region.
Stadt der Schulen
Lange Zeit galt Hildburghausen als Stadt der Schulen. Diesen Ruf hat die Stadt unter anderem Wilhelm Rathke zu verdanken, der das Technikum (im Bild das so genannte Neue Technikum) gründete.
Die Christuskirche
Sie wurde 1785 auf der Brandstelle der alten Stadtkirche erbaut. Sehenswert ist sie vor allem durch die edle, in Weiß und Gold gehaltene Ausstattung und die gewaltige Innenkuppel.
Das Chirotherium-Monument
Aus Fährten, die vor rund 240 Millionen Jahren in unserer Gegend entstanden sind und 1833 in einem Steinbruch nahe Hildburghausen gefunden wurden, ist nun ein so genannter Archosaurier rekonstruiert worden und ist in einer Ecke des Marktplatzes zu sehen. (s. auch Link in der linken Spalte)